Makronährstoffe - Vitamine, Mineralien & Spurenelemente
Nährstoffe und ihre Wirkung
Essentiell für deinen Körper - Ernährung und Supplements
Ernährungscoaching in Rüti ZH
Wie funktioniert nachhaltiger Muskelaufbau?
Wann beginnt der Körper wirklich Fett zu verbrennen?
Welche Ernährung unterstützt Energie, Leistungsfähigkeit und Regeneration?
Warum stagnieren viele trotz Training und gesunder Ernährung?
Welche Rolle spielen Proteine, Kohlenhydrate und Regeneration wirklich?
Warum Muskeln der Schlüssel zum Stoffwechsel sind?
Und welche Ernährung passt wirklich zu deinem Körper und deinem Alltag?
In unserem Ernährungscoaching begleiten wir dich individuell und praxisnah auf deinem Weg zu mehr Energie, Fitness, Wohlbefinden und nachhaltigen Resultaten. Ob Fettabbau, Muskelaufbau, Leistungssteigerung oder gesündere Gewohnheiten – wir helfen dir dabei, Lösungen zu finden, die langfristig funktionieren und zu deinem Lebensstil passen.
Hast du Fragen zu Ernährung, Training, Supplementen oder Gesundheit?
Dann melde dich gerne bei uns – gemeinsam finden wir heraus, was dein Körper wirklich braucht.
Fundament für den Tag
Für eine optimale Energie- & Blutzuckerkurve, hormonfreundlich, vegan, Basis in der Gewichtskontrolle wie auch für jedes Ziel.
Ausgewogenes Frühstück voller Nährstoffe.
Vitamine, Mineralien, Proteine, Ballaststoffe.
Stoffwechsel, Fettverbrennung, Taillenumfang & Bauchfett-Reduktion
Klinisch belegte Effekte von "Fiit NS" (aus Obst und Gemüse) gewonnen. Grüntee, Guarana-Extrakt, Traubenkern- & Schalenextrakt, Grapefruit-Extrakt, Extrakt aus schwarzer Karotte, Vitamin B3, Chrom und Antioxidantien. Es bietet viele gesundheitliche Vorteile und hilft bei Übergewicht, Mangel an Energie und Vitalität, Entzündungen und oxidativem Stress, Antiaging für den Stoffwechsel und Stabilisieren des Blutzuckers, Reduktion von Taillen- & Hüftumfang.
Darmgesundheit - Mikrobiom (unser Darm = unser 2. Gehirn)
Die Kombination von Probiotischen Kulturen und Präbiotischen Ballaststoffen: Wichtigkeit für unser Immunsystem, die Produktion von Glückshormonen, die Aufspaltung Ballaststoffe und Nährstoffaufnahme, Entzündungsregulation & Stoffwechsel!
Sehr hilfreich bei Diabetes, Übergewicht, Hautproblemen, Entzündungen etc.
Ebenfalls hilft "Epicor" / postbiotischer Hefeextrakt (nachgewiesene Wirkung) und Vitamin C, D,m Zink und Selen für eine bessere Immunabwehr in allen Jahreszeiten und hat einen positiven Effekt auf die Atemwegsgesundheit. Ebenfalls wird die Darmflora unterstützt. Siehe Immunabwehr.
Zellgesundheit und - Reparatur
Coenzym Q 10 als Energietransporter und Schutzschild. Senkt Entzündungsmarker im Körper, positiv für den Stoffwechsel , die Energieproduktion, Muskelgesundheit und Anti-Aging.
Studien zeigen, dass die Häufigkeit und Intensität von Migräne reduziert werden kann.
Immunabwehr
Epicor (weltweit führendes Vollwert-Fermentat, aus natürlicher Hefe) und Vitamin D für ein besseres Immunsystem und die Darmgesundheit, Wundheilung, Verbesserung der Nasenatmung bei Allergien, Linderung von Erkältungs- und Grippe-Symptomen.
Hirngesundheit / mentale Leistungsfähigkeit
B-Vitamine, Vitamin C, Folsäure,, Neumentix (aus grüner Minze/patentierter Wirkstoff) unterstützen die Hirngesundheit, wie bessere Reaktion, Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis, mehr Fokus, leichter, schneller Einschlafen.
Schlafqualität und Stimmung
Die Kombination von Safran, Vitamin B6 iund Riboflavin unterstützen einen besseren Schlaf und tragen zur allgemeinen Entspannung bei. Ebenfalls unterstützt sie ein besseres Erwachen mit helleler Stimmung wie auch das Nervensystem und die psychische Gesundheit. Müdigkeit und Erschöpfung können verringert werden.
Nährstoffe in Schwangerschaft & Stillzeit Nährstoffe für Kinder
Schlüssel für Wachstum, Entwicklung, Schilddrüsenfnktion und allgemein die weibliche Gesundheit ist Jod ein essentielles Spurenelement (unter Anderen) für Mutter & Kind wie auch Frauen in gebärfähigem Alter. In der Schwangerschaft sind auch Folsäure, Vitamin D, Vitamin B12, Vitamin C, Eisen, Calcium, Magnesium, Zink etc. besonders wichtig.
Für Kinder sind Jod, Omega 3 Fettsäuren und B-Vitamine besonders wichtig für die Entwicklung des Gehirns, der Sehkraft, den Energiestoffwechsel, die Gehirnfunktion, die Funktion des Nervensystems und die psychologische Funktion und die Schilddrüse.
Antiaging, Gelenke, Sehnen, Bänder und Bindegewebe, Knochen & Zähne
Die hochwertigste Form von Collagen ist Verisol P mit wissenschaftlich belegter Wirkung. Wird vom Körper gezielt aufgenommen und genutzt. Sichtbare Ergebnisse an Haut (Cellulite, Falten) Haaren und Nägeln. Die Hautalterung wird verlangsamt, das Bindegewebe gefestigt und die Zellstruktur gestärkt. Optimal in Verbindung mit Vitaminen, Mineralien und Biotin.
Herz- und Kreislaufgesundheit
Omega 3 Fettsäuren für Blutdruckregulation, Nierenfunktion, Blutgerinnung, Entzündungs-Linderung, Immunsystem, Hirn, Haut,
insbesondere für Schwangere
Stickoxid: Erweiterung und Gesundheit der Blutgefässe, Nährstoffersorgung der Muskelzellen
Aminosäure L-Arginin: Anregung der Leber, bessere Durchblutung, positiv für Muskelaufbua, Immunsystem, Entgiftung von Ammoniak
Hormongleichgewicht & Wechseljahre
Die Wechseljahre bringen hormonelle Veränderungen mit sich, die den Stoffwechsel, das Wohlbefinden und die Körperzusammensetzung beeinflussen. Eine gezielte Ernährung kann helfen, das Gleichgewicht zu unterstützen – insbesondere durch pflanzliche Eiweiße und ausgewählte Nährstoffe. Muskelmasse erhalten - Hitzewallungen lindern.
Ernährung und Supplements - Muskelaufbau & Fettverbrennung
Warum Shake nach dem Training?
Wozu genau benötigen wir überhaupt einen Shake nach dem Training, einen Post-Workout-Shake?
Den anabolen Schalter anstellen. Vielleicht hast du schon einmal vom diesem Schalter gehört?
Während und nach dem intensiven Krafttraining überwiegt der Proteinabbau. Der Körper gelangt in einen katabolen Zustand. Energielieferanten werden abgebaut und es kommt zu einem Proteinabbau, Muskelzellen werden zerstört.
Wer nun aber an Muskelaufbau interessiert ist, möchte natürlich wissen, wie man vom katabolen in den anabolen Zustand gelangt? Wir müssen nun also schauen, dass wir diesen Zustand umkehren. Zunächst einmal über den „Aufbau neuer oder Wiederaufbau zerstörter Proteinstrukturen“.
Und das wiederum schaffen wir über die Zufuhr von Aminosäuren. Insbesondere den essentiellen Aminosäuren und darunter wiederum mit BCAA (Leucin, Isoleucin und Valin). Denn es sind vor allem die essentiellen Aminosäuren, die wichtige Baustoffe für die Muskulatur darstellen und hauptsächlich Leucin, welches den Prozess der Muskelproteinsynthese erst so richtig in Gang setzt. Leucin aktiviert den Signalweg direkt. Das bedeutet: Wenn Leucin aufgenommen wird, schaltet es quasi den Muskelaufbau-Modus ein. Ohne Leucin ist Muskelaufbau biologisch kaum möglich.
Deshalb ist dieser Mechanismus für Sportler so relevant.
Die optimale Kombination nach dem Training ist eine Mischung aus freien essentiellen Aminosäuren und, leicht verdaulichen Proteinen, wie beispielsweise unser beliebter Proteinshake Rebuild Strengt. Durch eine gleichzeitige Zufuhr von Whey (Molkeprotein) und BCAA kommt es zu einer positiven Proteinbilanz und das wiederum bedeutet Muskelaufbau.
Warum braucht ein Shake nach dem Training auch Kohlenhydrate?
PROTEINABBAU IM MUSKEL STOPPEN
Für die Proteinsynthese (Neubildung von Proteinen in Zellen), nach dem Training, sind in erster Linie keine Kohlenhydrate notwendig, sondern Proteine & Aminosäuren.
Wenn man jedoch gleichzeitig auch den Eiweißabbau stoppen kann, könnte man so schneller und stärker in den Bereich einer positiven Proteinbilanz gelangen. Da der Körper nach dem Training besonders aufnahmefähig für Nährstoffe und Kohlenhydrate ist, machen hier schnelle und leichtverdauliche Kohlenhydratquellen wie Glukose, Maltodextrin Sinn. Nach dem Krafttraining solltest du innerhalb von 2 Stunden Kohlenhydrate zu dir nehmen, um deine Glykogenspeicher aufzufüllen. Wenn die Glykogenspeicher schnell wieder gefüllt werden, kann schneller wieder intensiv trainiert werden, da die Energiedepots in den Muskeln wieder voll sind. Darum nutzt man den Zeitraum nach dem Training aus, während dem die Aufnahmefähigkeit, besonders hoch ist. Dies beschleunigt natürlich auch die Regenerationszeit.
Immunsystem stärken
Intensive Trainingsbelastungen sind auch Belastungen für das Immunsystem. Nach derartigen Belastungen kommt es zu einer teilweisen Unterdrückung der Immunreaktionen im Körper. Die Gefahr, sich während dieser Zeit einen Infekt einzufangen steigt. Auch hier können Kohlenhydrate die Lösung sein. Vor allem jene, welche sehr schnell verfügbar sind. Wie sich herausgestellt hat, kann eine Kohlenhydratzufuhr während und nach dem Training dabei behilflich sein, das Immunsystem zu stabilisieren.
Fettverbrennung - Ich möchte Gewicht verlieren nicht Muskeln aufbauen.
Den Muskelanteil im Körper erhöhen bedeutet nicht das man sofort weniger Gewicht hat. Nein, der Muskelaufbau führt nicht immer sofort zu einer Gewichtsabnahme, da Muskeln schwerer sind als Fett. Allerdings steigt mit der Muskelmasse auch der Grundumsatz, wodurch der Körper mehr Energie verbrennt. Muskeln sind dichter als Fett, sodass ein Kilogramm Muskeln gleich schwer ist wie ein Kilogramm Fett, aber ein anderes Volumen hat.
Durch den Muskelaufbau kann das Gewicht zunehmen, obwohl man Fett verliert.
In der Anfangszeit kann es beim Krafttraining zu einer Gewichtszunahme kommen, da der Körper Wasser einlagert, um die Muskeln aufzubauen.
Der Muskelaufbau und die Gewichtszunahme funktionieren bei jedem Menschen anders.
Desto mehr Muskeln man hat, desto höher ist der Grundumsatz was letztlich zum Abbau von Körperfett führt. Konkret verbrennt jedes Kilogramm an Muskelmasse in etwa 20 kcal am Tag. Wer es also schafft 3 kg an zusätzlichen Muskeln aufzubauen, verbraucht jede Woche zusätzliche 420 kcal ohne jegliche Anstrengung.
Elektrolyte und Hydration - Warum dein Körper sie beim Sport braucht
Beim Schwitzen verliert dein Körper nicht nur Wasser, sondern auch wichtige Elektrolyte wie Natrium, Kalium und Magnesium. Diese Mineralstoffe sind entscheidend für:
• Muskel- & Nervenfunktion
• Flüssigkeitshaushalt
• Ausdauer & Leistung
Ohne ausreichende Hydration riskierst du Krämpfe, Konzentrationsverlust und Leistungseinbruch.
Die Lösung: Ein elektrolythaltiges Getränk versorgt dich schnell mit Flüssigkeit und den Mineralstoffen, die dein Körper beim Training braucht – für bessere Leistung und schnellere Regeneration.
Creatin – Mehr Power aus dem Körper
Eine umfassende Übersicht über eines der am besten erforschten Nahrungsergänzungsmittel.
Was ist Creatin?
Creatin ist eine körpereigene Substanz, die aus drei Aminosäuren besteht: Glycin, Arginin und Methionin. Es wird in der Leber, Niere und Bauchspeicheldrüse gebildet und vorallem in unseren Muskelzellen gespeichert. Creatin spielt eine Schlüsselrolle bei der schnellen Energieversorgung der Muskulatur.
Es hilft, schnell wieder Energie in Form von ATP bereitzustellen – etwa 1 -2 Gramm pro Tag produziert der Körper selber. Die Aufnahme über die Nahrung durch (Fleisch und Fisch) ergänzt die körpereigene Produktion.
Creatin als Nahrungsergänzung
Creatin ist meistens als Creatin-Monohydrat erhältlich.
Die synthetische Herstellung ermöglicht eine reine und hochkonzentrierte Form, wie sie in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet wird. Sie ist identisch mit körpereigenem Creatin. (Industriell wird Creatin meist aus Cyanamid und Natriumsalz der Sarcosinsäure hergestellt.)
In Pulver-, Kapsel- oder Flüssigform verfügbar.
Creatin und ATP – Energie für maximale Leistung
ATP ist die direkte Energiequelle für Muskelkontraktionen – reicht aber nur für etwa 2–3 Sekunden Maximalleistung. Creatinphosphat regeneriert ATP schnell. Durch Supplementierung steht mehr Creatin zur Verfügung – das bedeutet: mehr Power für kurze, intensive Belastungen, längere Hochleistung möglich. Besonders relevant bei kurzen, explosiven Aktivitäten wie Sprint oder Krafttraining.
Wirkung im Muskel
Creatin unterstützt die Energieversorgung, steigert die Maximalkraft und verkürzt die Regenerationszeit.
Außerdem kann es helfen, fettfreie Muskelmasse aufzubauen – besonders in Kombination mit regelmäßigem Training.
Einnahme & Anwendung
Standarddosis ist 3-5 Gramm Creatin-Monohydrat täglich - optional ist eine Ladephase mit etwa 20 Gramm Creatin täglich für 5–7 Tage, gefolgt von einer Erhaltungsphase mit 3–5 Gramm pro Tag. Die Einnahme mit Kohlenhydraten kann die Aufnahme verbessern. Die beste Wirkung zeigt Creatin bei langfristiger, täglicher Einnahme. Eine dauerhafte Einnahme ist laut Studien unbedenklich.
Nebenwirkungen & Sicherheit
Creatin gilt als eines der am besten erforschten Nahrungsergänzungsmittel. Es ist sicher bei gesunden Personen. Mögliche kurzfristige Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Beschwerden. Wichtig ist: ausreichend trinken und qualitativ hochwertige Produkte nutzen.
Mythen
Es gibt viele Mythen über Creatin – von Nierenschäden bis zu übertriebenen Erwartungen. Wissenschaftlich gesehen sind die meisten davon widerlegt. Richtig dosiert ist Creatin ein sicheres und effektives Supplement. Fakt: Creatin ist eines der am besten untersuchten Supplements.
Creatin ist auch für Frauen
Ladys ab 40, sind besonders anfällig für den Verlust von Muskelmasse.
Auch bei gemässigtem Training profitieren Frauen von den Effekten eines gut gefüllten Creatinspeichers. Muskelkraft, Muskelmasse und die Leistung beim Sport wird gesteigert.
Creatin bindet Wasser in den Muskeln und lässt sie praller aussehen, wodurch der Körper straffer erscheint. Und mehr Muskelmasse verringert natürlich auch den prozentualen Körperfettanteil.
Doch nicht nur gegen die altersbedingte Abnahme der Muskulatur kann Creatin helfen, sondern auch im Kampf gegen Osteoporose, den Knochenschwund. Studien zeigen, dass Creatin in Kombination mit Widerstandstraining die Mineraldichte der Knochen verbessert.
Starke Muskeln üben Druck und Zug auf die Knochen aus und verstärken wiederum dessen Dichte.
Forschung
Creatin wurde in hunderten Studien untersucht und hat einen positive Effekte auf Kraft, Muskelmasse, Leistung & Regeneration.
Auch in der Neurologie (z.B. bei Parkinson, Depression) wird Kreatin erforscht und ist Wissenschaftlich sehr gut abgesichert.
Fazit
Creatin ist einfach, effektiv und gut erforscht. Es kann die Leistung bei intensiven Belastungen verbessern, die Muskelmasse fördern und die Regeneration unterstützen. Besonders für Kraftsport, Sprint und explosive Sportarten ist es sehr sinnvoll.
BCAA – die verzweigtkettigen Aminosäuren
Schauen wir uns an, was genau BCAAs sind, wie sie im Körper wirken und warum sie für Sportler und aktive Menschen besonders interessant sind.
Was sind BCAAs?
BCAA steht für Branched-Chain Amino Acids – auf Deutsch verzweigtkettige Aminosäuren. Es handelt sich dabei um drei essentielle Aminosäuren: Leucin, Isoleucin und Valin. Essentiell bedeutet, dass unser Körper sie nicht selbst herstellen kann – wir müssen sie über die Nahrung oder Supplemente aufnehmen.
Struktur & Funktion
Sie machen etwa 35 Prozent der muskeleigenen Aminosäuren aus. Besonders Leucin spielt eine wichtige Rolle bei der Proteinsynthese, also beim Muskelaufbau. Isoleucin wirkt zusätzlich auf den Energiehaushalt, während Valin wichtig für die Muskelregeneration ist.
Wirkung im Körper
BCAAs werden direkt in der Muskulatur verstoffwechselt – im Gegensatz zu anderen Aminosäuren, die zuerst über die Leber gehen. Das macht sie besonders schnell wirksam. Sie fördern die Muskelproteinsynthese, reduzieren Muskelabbau während intensiver Belastung und verbessern die Regeneration nach dem Training.
mTOR-Signalweg
Ein besonders spannender Punkt ist der sogenannte mTOR-Signalweg. mTOR steht für 'mechanistic Target of Rapamycin' – ein zellulärer Signalweg, der das Zellwachstum und insbesondere die Proteinsynthese reguliert. Leucin aktiviert diesen Signalweg direkt. Das bedeutet: Wenn Leucin aufgenommen wird, schaltet es quasi den Muskelaufbau-Modus ein. Ohne Leucin – und ohne Aktivierung des mTOR-Signalwegs – ist Muskelaufbau biologisch kaum möglich. Deshalb ist dieser Mechanismus für Sportler so relevant.
Einnahme & Anwendung
BCAAs können entweder über natürliche Lebensmittel aufgenommen werden – zum Beispiel in Fleisch, Eiern oder Milchprodukten – oder gezielt über Nahrungsergänzungsmittel. Für Sportler empfiehlt sich die Einnahme kurz vor oder direkt nach dem Training, um Muskelabbau zu verhindern und die Regeneration zu fördern.
Quellen & Bedarf
Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Hülsenfrüchte – sie alle enthalten diese wichtigen Aminosäuren. Bei einer ausgewogenen Ernährung ist der Bedarf meist gedeckt – doch in Phasen intensiven Trainings, vegetarischer & veganer Ernährung sowie bei Diäten kann eine zusätzliche Einnahme sinnvoll sein.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen: BCAAs – insbesondere Leucin – sind wichtig für Muskelaufbau, Regeneration und Schutz vor Muskelabbau. Durch ihre direkte Verstoffwechselung im Muskel sind sie besonders effizient. Sie sind kein Wundermittel, aber ein wirkungsvolles Werkzeug für alle, die körperlich aktiv sind oder gezielt Muskulatur aufbauen möchten.
L-Glutamin - die am häufigsten vorkommende Aminosäure im menschlichen Körper. Sie spielt eine zentrale Rolle im Muskelstoffwechsel
Glutamin zählt zu den sogenannten semi-essenziellen Aminosäuren – das bedeutet, dass der Körper sie zwar selbst herstellen kann, der Bedarf jedoch unter bestimmten Umständen wie intensiver körperlicher Belastung, Stress oder Krankheit so stark ansteigt, dass eine zusätzliche Zufuhr sinnvoll sein kann.
Bedeutung für Muskelaufbau und Regeneration
Beim Muskelaufbau unterstützt Glutamin mehrere wichtige Prozesse:
Es hat eine antikatabole Wirkung, d.h. Glutamin hilft, den Muskelabbau (Katabolismus) zu verhindern, indem es als Energiequelle für Immun- und Muskelzellen dient, wenn andere Energiereserven aufgebraucht sind.
Es fördert die Proteinsynthese, d.h. Glutamin trägt zur Proteinsynthese bei, also dem Aufbau neuer Muskelproteine – ein grundlegender Prozess für Muskelwachstum nach dem Training.
Nach intensiven Trainingseinheiten sind die Glutaminwerte im Blut häufig stark gesunken. Eine ausreichende Glutaminversorgung kann die Regeneration beschleunigen, Muskelkater verringern und die Glykogenspeicher in den Muskeln schneller wieder auffüllen.
Funktion im Körper
Glutamin übernimmt viele essenzielle Aufgaben
Es dient als wichtiger Stickstoffträger – Stickstoff ist entscheidend für den Aufbau neuer Zellen. Es unterstützt auch das Immunsystem, da Immunzellen wie Lymphozyten und Makrophagen Glutamin als Hauptenergiequelle nutzen.
Im Darm hilft Glutamin bei der Regeneration der Darmschleimhaut und stärkt damit die Barrierefunktion des Darms – eine gesunde Darmflora wirkt sich indirekt auch positiv auf den Muskelaufbau und das allgemeine Wohlbefinden aus.
Aus was besteht Glutamin?
Glutamin ist eine nicht-essenzielle, proteinogene Aminosäure. Chemisch besteht es aus den Elementen Kohlenstoff (C), Wasserstoff (H), Sauerstoff (O) und Stickstoff (N). Die Strukturformel lautet: C5H10N2O3.
Im Körper wird Glutamin hauptsächlich aus der Aminosäure Glutamat und Ammoniak (NH3) synthetisiert. Dieser Prozess findet vor allem in den Skelettmuskeln sowie in der Leber statt. Dabei verbindet sich das Glutamat mit Ammoniak unter der Wirkung des Enzyms Glutamin-Synthetase zu Glutamin.
L-Carnitin – Der Fetttransporter des Körpers
Was ist L-Carnitin?
L-Carnitin ist eine vitaminähnliche, natürlich vorkommende Verbindung, die eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel spielt. Der Körper kan sie aus den Aminosäuren Lysin und Methionin herstellen. Der Name leitet sich vom lateinischen “carnis” (Fleisch) ab – denn in tierischen Lebensmitteln ist L-Carnitin besonders reichlich enthalten.
Eigenschaften und Funktion im Körper
L-Carnitin ist entscheidend für den Transport von Fettsäuren in die Mitochondrien – das sind die „Kraftwerke“ der Zellen, in denen Fett zur Energie verbrannt wird.
Es unterstützt somit die Fettverbrennung, vor allem bei körperlicher Belastung.
Gleichzeitig wirkt es antioxidativ und schützt die Zellen vor freien Radikalen.
Es kann eine Rolle bei der Regeneration und bei der Reduktion von muskulärer Erschöpfung spielen.
Auch das Herz profitiert: In Herzmuskelzellen ist L-Carnitin besonders aktiv, da diese stark auf Fettverbrennung angewiesen sind.
Vorkommen in der Ernährung
L-Carnitin kommt hauptsächlich in tierischen Produkten vor, insbesondere in:
• Rotes Fleisch (Rind, Lamm, Wild)
• Schweinefleisch
• Fisch
• Geflügel
• In geringeren Mengen auch in Milchprodukten
Pflanzliche Lebensmittel enthalten nur sehr geringe Mengen – daher haben Veganer tendenziell niedrigere L-Carnitin-Spiegel.
Wie entsteht L-Carnitin im Körper?
Der Körper kann L-Carnitin selbst herstellen, hauptsächlich in Leber und Niere – allerdings nur unter ausreichender Zufuhr bestimmter Nährstoffe.
Synthese aus Aminosäuren:
• Ausgangsstoffe: Lysin und Methionin (beides Aminosäuren)
• Zusätzlich notwendig: Vitamin C, B6, B3 (Niacin) und Eisen als Co-Faktoren
L-Carnitin als Nahrungsergänzung
In Supplementform wird meist reines L-Carnitin oder Acetyl-L-Carnitin verwendet – letzteres kann auch die Blut-Hirn-Schranke passieren und wird teilweise zur Unterstützung der kognitiven Leistungsfähigkeit eingesetzt.
Die Einnahme ist besonders bei intensiver sportlicher Belastung, veganer Ernährung oder in Phasen hoher körperlicher Beanspruchung sinnvoll.
L - Arginin
L-Arginin wird sowohl im Sport als auch in der Medizin vielfach angewendet. Es wirkt gefässerweiternd. es fördert die Durchblutung und senkt den Blutdruck.